Ars moriendi – Die Kunst des Sterbens Wenn wir über den Tod sprechen, wird das Leben leichter

Religion
  • 1 Seminar
  • 2 Teilnehmerdaten
  • 3 Übersicht
K-321-19
Die Corona-Pandemie hat uns vor Augen geführt, wie zer-brechlich menschliches Leben ist. Wir konnten nicht mehr ausweichen und erlebten mit, dass der Kampf um das Leben in vielen Fällen vergeblich war. Das hinterlässt Spuren – nicht nur bei Angehörigen und dem medizinischen Personal, sondern auch in weiten Teilen unserer Gesellschaft.
Ca. 75 Prozent der Menschen in Deutschland beenden ihr Leben in Krankenhäusern oder Altenheimen. Das ist oft begleitet von viel Hektik und Unruhe. Vielen macht es Angst, an die Medizintechnik ausgeliefert zu sein, ohne Möglich-keit, das Leben loslassen zu können.
Die meisten von uns möchten gern in Ruhe zu Hause sterben, begleitet von Menschen, die ihnen nahe stehen. Ob das möglich sein wird? Eine Patientenverfügung soll dazu beitragen. Ob sich die behandelnden Ärzte daran halten werden? Wie wird es einmal sein, unser Sterben? Wenn wir sterben, geht es ganz existenziell um uns selbst, aber auch um diejenigen, die wir zurücklassen. Was macht es mit ihnen, wenn wir uns von ihnen verabschiedet haben? Wenn sie unser Sterben miterleben? Werden sie die Kraft finden, es auszuhalten?
Hospizarbeit und Palliativmedizin zeigen Möglichkeiten auf, das Ende des Lebens würdig und bewusst zu gestalten. Welche Wünsche können am Ende noch erfüllt werden? Was kann dabei helfen, loszulassen?
Ein Palliativmediziner wird an der letzten Veranstaltung teilnehmen und Fragen zu den Möglichkeiten beantworten, die die Palliativmedizin heute bereithält, um ein Sterben in Würde zu ermöglichen.
Komed Raum 313
137,00 EUR inkl. 21,87 EUR (19,0%) MwSt.

02.11.2021 10:00 - 14.12.2021 11:30

Dr. Heinz Tenhafen

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